Regionalisierung

März 29, 2008

Soziale Strukturen und Systeme entwickeln sich im zwischenmenschlichen Handeln. Solch Handeln miteinander zu reflektieren und abzustimmen, schafft die Voraussetzungen zu würdigen Lebensbedingungen für Alle und für jeden Menschen.

Unterschiedliche Bedingungen der je eigenen Lebensräume, kulturelle Eigenarten und Differenzierungen, aber auch die begrenzten Möglichkeiten direkter Kommunikation im vis-a-vis erweisen die möglichst kleinräumige, allerdings vernetzte Lebensraumgestaltung als sinnvoll.

Die wissenschaftlichen Erfahrungen über lebendige Systeme“ bestätigen diesen Ansatz:

  • Zellstruktur und Membran (Biologie),
  • Ressourcenkreislauf (Ökologie)
  • Kreislaufwirtschaft (Ökonomie)
  • Subsidiarität und Solidarität (Sozialphilosophie)
  • Kulturelle und heimatliche Verwurzelung (Sozialwissenschaften)

Zurück zum menschlichen Maß

März 29, 2008

Zweck und Ziel des Wirtschaftens ist in bisheriger Kulturgeschichte die Bereitstellung von Gütern und Diensten zur Existenzsicherung der Menschen und der menschlichen Gemeinschaft. Natürlich war und ist jederzeit der Mißbrauch möglich, auf Kosten der Mitmenschen die eigene Profitgier zum Maßstab des Handelns zu machen.

Dieser klassische Mißbrauch entwickelte sich in der modernen Ökonomie allerdings zur kapitalistisch-liberalen Leitidee.

Solchen unsozialen Verwerfungen der Ökonomie setzte der Nationalökonom und Philosoph Leopold Kohr seine Prämisse entgegen: