Zweck und Ziel des Wirtschaftens ist in bisheriger Kulturgeschichte die Bereitstellung von Gütern und Diensten zur Existenzsicherung der Menschen und der menschlichen Gemeinschaft. Natürlich war und ist jederzeit der Mißbrauch möglich, auf Kosten der Mitmenschen die eigene Profitgier zum Maßstab des Handelns zu machen.
Dieser klassische Mißbrauch entwickelte sich in der modernen Ökonomie allerdings zur kapitalistisch-liberalen Leitidee.
Solchen unsozialen Verwerfungen der Ökonomie setzte der Nationalökonom und Philosoph Leopold Kohr seine Prämisse entgegen: